Institut

Das 1951 gegründete Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) gilt heute als kunsthistorisches und kunsttechnologisches Kompetenzzentrum von internationalem Rang. Schwerpunkte der Aktivitäten sind Forschung, Dokumentation, Wissensvermittlung und Information in den Bereichen bildende Kunst, Kunstbetrieb und Kunsttechnologie. Das Kunstschaffen in der Schweiz steht dabei im Zentrum. Mit dem 2008 lancierten Research Promotion Programme positioniert sich SIK-ISEA als international orientiertes Institute for Advanced Study und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Forschungsplatzes Schweiz. Der Hauptsitz des Instituts befindet sich in Zürich. Zusammen mit der Universität Lausanne betreibt es seit 1988 eine Antenne romande und beschäftigt zurzeit 65 Mitarbeitende.
Das Institut ist ein nicht-profit-orientiertes Wissenschafts-unternehmen auf der Basis einer Public Private Partnership: Auf der einen Seite ist die Trägerschaft, die autonome, gemeinnützige Stiftung SIK-ISEA, auf der anderen Seite stehen die Schweizerische Eidgenossenschaft, der Kanton und die Stadt Zürich sowie weitere Kantone, welche sich mit namhaften Beiträgen an der Finanzierung beteiligen. Über Dienstleistungen, kompetitiv erworbene Projektmittel und Fundraising erbringt das Institut eine Eigenleistung, die 50% seines Finanzierungsbedarfs übersteigt.
SIK-ISEA ist Mitglied der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW), des Internationalen Museumsrates ICOM (Schweiz) und der International Association of Research Institutes in the History of Art (RIHA), unter redaktioneller Beteiligung an deren Open-Access-Publikation (RIHA Journal).